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IT als strategischer Impulsgeber für Digitalisierung

Karsten Kötter und Holger Himmelmann zur Rolle der IT für Digitalisierung in it-daily

Ohne ausgeklügelte digitale Infrastruktur und modernste Technologien stehen nicht nur die Räder der Produktion still. Wie müssen sich Unternehmen, vor allem CIOs und IT-Abteilungen, aufstellen, um Vorsprung durch digitale Transformation zu nutzen?

Früher war die Enterprise IT in der Führungsrolle für Innovationen, die später auch in der Consumer IT verfügbar waren. Heute ist es umgekehrt. Diese Realität wird auch im B2B-Markt bei Kunden und Geschäftspartnern erwartet. Kunden möchten den Fertigungs- und Auslieferungsstand ihres Produktes wissen als auch Wartungs- und Service-Anforderungen über verschiedene Kanäle erfassen. Wichtige Säulen der digitalen IT-Architektur der Zukunft sind insbesondere integrierte End-to-End-Geschäftsprozesse, Künstliche Intelligenz, Echtzeitsteuerung und Real Time Analytics.

„Die Enterprise IT muss raus aus der passiven Erfüllungsrolle, rein in eine aktive, gestalterische, strategische Position. Die IT muss Vordenker und Innovationsquelle für das Business sein.“
Karsten Kötter
Consulting Direktor

In den 90er-Jahren hat es sich etabliert, dass der Fachbereich die Anforderungen diktiert – lange Pflichten- und Lastenhefte standen vor der Umsetzung. Letztlich wurde nach zwei bis drei Jahren ein Stück Software geliefert. Die IT war reiner Erfüllungsgehilfe im klassischen Plan-Build-Run-Modell.

Die IT macht heute mit ihren Ideen ein Unternehmen wettbewerbsfähig, gestaltet es für die Zukunft. Die meisten Unternehmen haben erkannt, dass in dem Bereich Investitionen notwendig sind und die IT ein Stück weit das Unternehmen gestalten muss – ein permanenter Umbauprozess.

„Obwohl man nicht alles vorhersehen kann, muss man zumindest so vordenken, dass man schnell reagieren kann. Sicher ist: In Zukunft wird sich alles noch schneller verändern als heute schon. Die technologische Entwicklung wird nie wieder so langsam sein wie heute.“ Holger Himmelmann

Bis vor drei Jahren waren Cloud und SAP Business Technology Platform bei deutschen Unternehmen kaum präsent. Heute steht das Thema bei allen Firmen mit nennenswertem SAP Footprint ganz oben auf der Agenda. Noch sieht man hybride Systemlandschaften, die On-Premise-Systeme mit Cloud Services verbinden. Firmen nutzen weitere Provider und Plattformen, wie Azure, Amazon Web Services oder Salesforce. Die Zukunft ist nicht nur hybrid, sondern auch eine Multi-Cloud-Umgebung.

Mit dem Siegeszug der Cloud muss sich die Enterprise IT viel stärker nach außen öffnen. In der Integration führt das zu neuen Herausforderungen, weil man Daten vermehrt von verschiedensten Plattformen, Anwendungen und fremden Quellen einbeziehen muss. Die IT muss Geschäftspartnern außerhalb des Unternehmens stärker vertrauen und fremde Anwendungen und Prozess-Schritte integrieren, welche man nicht selbst kontrolliert.

Zum vollständigen Original-Artikel geht es hier.

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