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Freudenberg schafft globale Kostentransparenz

Einheitlicher Kostenrechnungskreis für 30 Niederlassungen

Die Freudenberg Home and Cleaning Solutions (FHCS) und ihre 30 Tochterfirmen arbeiten mit einem zentralen SAP-System, auf das alle Standorte zugreifen. Für Abläufe in Produktion, Supply Chain, Vertrieb oder Buchhaltung stehen die entsprechenden Module zur Verfügung. Die Kostenrechnungskreise der Niederlassung waren früher dezentral ausgelegt und verwendeten ausschließlich die jeweilige Landeswährung. Die Umrechnung der Kosten in die Konzernwährung Euro erfolgte manuell. Die Prozesse waren schwerfällig, ließen die notwendige Transparenz vermissen und bargen auch Potenzial für Fehlerquellen. Fehlende Übersicht „Die internationale Ausrichtung unseres Konzerns mit seinen verschiedenen Marken, gaben dann letztendlich den Ausschlag dafür, einen einheitlichen Kostenrechnungskreis nach dem Vorbild einer ONE Global Corporation zu etablieren“, erinnert sich Monika von Duering, Corporate Director Business Processes and Systems.

Die Produkte durchlaufen von der Anlieferung der Rohstoffe, über die Bearbeitung in der Produktionskette häufig mehrere Standorte in unterschiedlichen Ländern. Die Kosten wurden jeweils in der Landeswährung verbucht. Aufgrund der Standort-Vielfalt hatte FHCS keine schnelle und durchgängige Sicht auf die Kostenzusammensetzung an den verschiedenen Produktionsstandorten. Es fehlte der Überblick über den finanziellen Aufwand für Material, Personal, Lieferanten und andere Positionen des Produktionskreislaufs. Bis dato konnten diese Werte nur manuell in Euro umgerechnet werden, wobei es neben den Währungseffekten auch Inter-Company-Aufschläge sowie weitere Faktoren zu berücksichtigen gab. Um die Komplexität zu reduzieren und die Transparenz zu verbessern, wollte FHCS die Sichtbarkeit direkt aus dem System generieren. Deshalb fiel die Entscheidung, die Kostenrechnungskreise zu harmonisieren und in ein einheitliches System zusammen zu führen.

Als Projektpartner wählten die Weinheimer die SAP-Beratung cbs Corporate Business Solutions. Überzeugt haben FHCS dabei mehrere Faktoren. „cbs hat ähnliche Projekte bereits erfolgreich realisiert und verfügt über exzellente Referenzen in der Industrie“, sagt Monika von Duering. Die vielfach erprobte M-cbs-Methodik und das minimal-invasive Verfahren stellten sicher, dass der Tagesbetrieb kaum gestört wurde und alle Einheiten direkt vor und direkt nach der Transformation ohne Einschränkungen operativ weiterarbeiten konnten.

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